Für Stickerstars produzieren wir Sammelalben und Sticker in vielen Varianten. Druckdaten, Auflagen und Produkttypen wechseln von Auftrag zu Auftrag. In der Produktion laufen sie trotzdem durch einen festen Ablauf, mit digitaler Auftragsübernahme und automatisierter Druckvorstufe. Das drückt den Stückpreis, auch bei kleinen Auflagen.
produzieren wir für Stickerstars
Alben pro Jahr
Produkttypen, acht digital angebunden
Sticker pro Jahr
Stickerstars aus Berlin macht Sammelalben für Gruppen, die sich kennen: Amateurvereine, Feuerwehren, Belegschaften, Hochzeitsgesellschaften. Auf die Sticker kommen die Leute selbst. Stickerstars zählt inzwischen über 800 Sammelprojekte und mehr als 50 Millionen geklebte Sticker.
Zu jedem Projekt gehören zwei Produkte, das Album mit den freien Feldern und die Stickerpacks, die hineingehören. Welcher Produkttyp bestellt wird, entscheidet über Gestaltung und Auflage, und ebenso über den Weg durch Druck, Weiterverarbeitung und Verpackung. Fast jedes Projekt hat außerdem einen festen Termin, den Saisonstart, das Firmenjubiläum oder den Hochzeitstag. Bis dahin müssen Album und Sticker produziert, verarbeitet und versendet sein. Bei Designer-Aufträgen zielen wir auf fünf Werktage Produktionszeit, beim internationalen Versand kommt die Laufzeit obendrauf, Express geht schneller durch.
Ein einzelnes Sammelalbum zu drucken, ist überschaubar. Die Aufgabe entsteht durch die Menge. Mehrere Aufträge laufen gleichzeitig durch die Produktion, keine zwei davon gleich, und jeder hat sein Datum. Was individuell bestellt wird, muss in der Produktion trotzdem als wiederholbarer Ablauf funktionieren.
Auch die Produkttypen nehmen unterschiedliche Wege. Ein Vereinsalbum läuft anders als ein Designerpack, ein Flowpack anders als eine Stickerbox. Würde jeder Auftrag einzeln entschieden, hinge die Kapazität daran, wie viele Sonderfälle am Tag von Hand durchzuschleusen sind.
Dazu kommt die Randomisierung. Die Sticker dürfen in den Packs nicht in immer derselben Reihenfolge liegen, und für die Hochzeitsprodukte gelten zusätzliche Regeln. Mechanisch, über das Zusammenführen einzelner Stickerstapel, ist so eine Mischung aufwendig und störanfällig. Wir lösen sie in der Druckvorstufe: Die Mischung entsteht bei der digitalen Bogenmontage, jeder Bogen wird anders belegt.
Album und Sticker entstehen unabhängig voneinander und kommen erst beim Sammeln zusammen. Die Alben werden gedruckt, zusammengetragen, gefalzt und geklebt. Die Sticker entstehen auf Bogen, die geschnitten und gestanzt werden, und gehen von dort in die Verpackung: als Flowpack in die verschweißte Tüte, als Designerpack in die Falz- und Klebestrecke. Die Glitzersticker brauchen wieder ein anderes Material und einen anderen Weg durch die Weiterverarbeitung.
Möglich ist das nur im Digitaldruck. Offset lohnt sich, wenn hunderttausendmal derselbe Sticker läuft – hier ist jeder Bogen anders belegt. Damit daraus trotzdem eine wirtschaftliche Auflage wird, müssen Maschine, Workflow und Produktwissen zusammenpassen. Darauf ist die Strecke über die Jahre ausgelegt worden.
Mit dem wachsenden Volumen ist sie Schritt für Schritt auf die Stickerstars-Produkte zugeschnitten worden. Am Ende wird kommissioniert und versandfertig gemacht, jede Sendung mit der Adresse, die mit dem Auftrag hereingekommen ist.
Die meisten Fehler entstehen gar nicht erst. Der Workflow hat die Stellen beseitigt, an denen sie früher passiert sind. Kontrolliert wird trotzdem, an festen Punkten in der Linie.
Welchen Weg ein Auftrag durch die Halle nimmt, steht fest, bevor der erste Bogen läuft. Der Produkttyp bestimmt Druckverfahren, Weiterverarbeitung und Verpackung.
Zu vielen Sammelprojekten gehört mehr als Album und Sticker. Für den Auftritt im Markt und im Verein produzieren wir die Werbemittel gleich mit: Aufsteller aus konturgefräster Wabenplatte, Sammelboxen für die Ausgabe, dazu Banner und Plakate.
Die Werbetechnik sitzt im selben Haus wie Druck und Weiterverarbeitung. Ein Projekt bekommt damit einen Ansprechpartner und einen Termin, auch wenn Album, Sticker und Displaymaterial getrennte Wege durch die Produktion nehmen.
Stickerstars-Aufträge laufen direkt aus dem Bestellsystem in unsere Produktion. Was dort bestellt wird, muss bei uns niemand noch einmal erfassen.
Dafür haben wir eine Middleware selbst gebaut. Der Auftrag kommt mit Druckdaten und Lieferadresse herein, das System erkennt den Produkttyp und den Ablauf, der dazugehört, und stellt die montierten Druckbögen der Produktion bereit. Zurück gehen Produktions- und Versandinformationen, bis hin zur Paketnummer.
Im Frühjahr 2025 ging die erste Schnittstelle für die Hochzeitsalben in Betrieb. Seit Juli 2026 läuft die Vollversion produktiv, und über sie kommt die gesamte Auftragsstrecke herein: Hochzeitsalben ebenso wie Sammelprojekte für Unternehmen und Vereine.
Aus dem Bestellsystem geht der Auftrag bei uns ohne Umweg in die Produktion.
Bestellung, Produktion und Versand laufen ohne Zwischenschritte durch. Das Paket geht aus unserer Produktion direkt an den Besteller.
Wie aus dem eingehenden Auftrag ein druckfertiger Bogen wird.
Acht Produkttypen laufen heute über diese Strecke, vom Album über Flowpacks und Designerpacks bis zur Stickerbox. Jeder Typ bringt seinen Workflow und seine Montagevorlage mit. Die Vorlagen pflegt unsere Druckvorstufe selbst, damit bleibt das Produktionswissen im Haus und eine Änderung braucht keinen Programmierer.
Jedes Jahr kommen über tausend Aufträge herein, dazu zehntausende Montage- und Renderjobs seit dem ersten Produktiveinsatz. Bei individualisierten Auflagen ist die Übertragung zwischen zwei Systemen das schwierigste Stück und die häufigste Fehlerquelle. Für jeden Produkttyp ist sie einmal festgelegt und läuft seitdem automatisch. Mit der Zahl der Aufträge wächst deshalb nicht die Handarbeit in der Druckvorstufe.
Das schlägt auf den Stückpreis durch. Was bei individualisierten Produkten sonst als Aufschlag in der Vorstufe anfällt, steckt hier im automatisierten Ablauf. So trägt sich eine Auflage, in der jeder Bogen anders belegt ist, und ein Sammelalbum bleibt für einen Amateurverein oder eine Hochzeitsgesellschaft bezahlbar.
Das Fulfillment liegt komplett bei uns. Mit dem Auftrag kommt die Lieferadresse herein, dazu die Versandart, Standard, Express oder Overnight, und der Dienstleister, DHL oder DPD. Wir kommissionieren, etikettieren und geben die Sendung auf. Die Paketnummer läuft zurück in das Stickerstars-System und von dort automatisch an den Besteller.
Kundenbetreuung und Produktion sehen denselben Auftragsstand, das reduziert manuelle Rückfragen.
Die Operator-Ansicht der Middleware: Auftragsliste mit Produkttyp, Status, Terminen und den montierten Druck-PDFs. Das Video zeigt einen Testauftrag.
Angefangen hat es mit Probedrucken für Vereinsprojekte. Es hat viele Prototypen gebraucht, bis Album und Sticker so aus der Produktion kamen, wie Stickerstars sie verkaufen wollte. Aus den kleinen Auflagen von damals ist der Produktionsablauf geworden, der heute einen großen Teil des Stickerstars-Geschäfts trägt.
Plant Stickerstars ein neues Format, wird früh geklärt, was sich davon produzieren lässt. Wie ein Druckbogen aufgebaut ist, muss dort niemand wissen. Wir bekommen die einzelnen Sticker, alles Weitere entsteht bei uns. Zurück geht, was Druck und Weiterverarbeitung hergeben, und danach richten sich Aufbau und Material.
Seit die digitale Anbindung steht, sind wir in der Entwicklung meist einen Schritt voraus. Die Strecke kann ein neues Produkt schon, bevor die Daten dafür in der passenden Form vorliegen. Ein Teil davon entsteht bei Stickerstars noch von Hand. Auf unserer Seite wartet die Schnittstelle darauf.
Ein neues Produkt braucht am Ende beides, den Weg durch die Halle und die Montagevorlage in der digitalen Strecke. Beim Flowpack kam zum Verpacken ein Schritt für den Dispenser hinzu, samt Eindruck an der Maschine. Bei den Stickerboxen war zu klären, wie sortenreine und gemischte Sätze zusammenkommen.
Stickerstars bringt einen Wunsch mit, wir setzen uns zusammen, und am Ende steht ein Produkt, das sich wirtschaftlich herstellen lässt. Tragen muss es auch dann, wenn eine große Bestellung hereinkommt oder die Saison alles gleichzeitig verlangt. So ist bisher jedes neue Format entstanden.
Was Stickerstars verkauft, ist vorher auf unserer Produktionslinie entwickelt und getestet worden.
Heute produzieren wir über 80.000 Alben im Jahr für Stickerstars und mehr als zehn Millionen Sticker, dazu die Werbemittel für den Point of Sale. Die Aufträge kommen digital herein, die Druckbögen entstehen automatisiert, und jeder Produkttyp läuft in den Ablauf, der zu ihm gehört. Versendet wird von hier aus, direkt an die Besteller. Status und Paketnummer meldet das System nach Berlin zurück.
So laufen viele individuelle Projekte gleichzeitig durch die Produktion, ohne dass ein Auftrag in der Druckvorstufe neu aufgebaut wird. Das hält den Stückpreis kalkulierbar, auch wenn kein Auftrag dem anderen gleicht. Dass die fünf Werktage für Designer-Aufträge halten, hängt an derselben Kette: Druck, Weiterverarbeitung, Verpackung und Versand liegen in einem Haus.
Die hervorragende Qualität der Produkte überzeugt ebenso wie die hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit in der Zusammenarbeit. Das engagierte und herzliche Team sorgt für einen reibungslosen und professionellen Ablauf.
Hans Mustermann
Stickerstars GmbH
Kundenstimme, veröffentlicht auf busemeyer.de
Platzhalter: Name und Avatar sind ein Mock-up. Das Zitat steht so bereits auf busemeyer.de, bisher ohne Absender. Für die Case Study brauchen wir eine Person bei Stickerstars, der wir die Aussage zuordnen dürfen, mit Namen, Funktion und möglichst einem Foto.
Wenn Aufträge regelmäßig hereinkommen und dabei Daten, Auflage und Ausführung wechseln, bauen wir den passenden Ablauf mit Ihnen auf. Von der Druckvorstufe über Produktion und Weiterverarbeitung bis zu Versand und Fulfillment, so weit automatisiert, dass sich die Auflage rechnet. Sprechen Sie uns gerne an.